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Aufwachsen in der Pandemie

THEMA JUGEND, Heft 4/2021 erschienen

Das zweite Jahr im Griff der Coronapandemie hat bestehende gesellschaftliche Probleme sichtbar gemacht. Besonders hoch sind die Auswirkungen auf junge Menschen: Eine erfolgreiche Bewältigung von Kernherausforderungen der Jugendphase ist durch die notwendigen Einschränkungen erschwert. In den Bereichen Mitbestimmung, Teilhabe und Chancengerechtigkeit sind Kinder und Jugendliche ausgebremst. Damit die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention kein Gut ist, das unsere Gesellschaft sich nur in unbeschwerten Zeiten „leistet“, besteht dringender Handlungsbedarf.       

In dieser Ausgabe der THEMA JUGEND werden die Bedingungen des Aufwachsens junger Menschen in der Pandemiesituation ebenso in den Blick genommen wie herausfordernde Lebensumständen Heranwachsender, die durch die Krise besonders betroffen sind. Aufgezeigt werden gesellschaftliche Veränderungsbedarfe und zukünftige Handlungsfelder des Kinder- und Jugendschutzes.  

Während Heranwachsenden Einschränkungen und Anpassung abverlangt wurden, sind ihre Bedürfnisse nicht ausreichend berücksichtigt worden. Jugendliche und junge Erwachsene zeigen in der Krise Solidarität und gemeinschaftliches Engagement. Ihrer Forderung nach Freiräumen für soziale Erfahrungen und nach Zukunftsperspektiven muss entsprochen werden, um eine gelingende Entwicklung auch in der Pandemiesituation zu ermöglichen.

Zur Stärkung der psychischen Widerstandkräfte Heranwachsender setzt eine Handlungsempfehlung auf der Ebene individueller Resilienzförderung an: Das Bewusstsein der jeweils eigenen Stärken kann einen Beitrag zum erfolgreichen Umgang mit Stressereignissen leisten.

Dass Bildung diesseits von Schule beginnt, zeigen Kindertageseinrichtungen: Institutionelle frühkindliche Bildung bietet Raum für soziale Erfahrungen, fördert sprachliche Entwicklung, unterstützt Familien und stellt die Weichen für ein gutes Aufwachsen. Im Gespräch mit der THEMA JUGEND über den Betreuungsalltag während der Coronakrise werden neue Erfahrungen aus der Praxis und Bedarfe für die Zukunft dargestellt.

Nur mit vereinten Kräften kann ein „Aufholen nach Corona“ für junge Menschen im besten und umfassenden Sinne gelingen.

THEMA JUGEND kostet 2,- Euro pro Exemplar zzgl. Versandkosten. Im Abo ist die Fachzeitschrift in Nordrhein-Westfalen für Einrichtungen, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie für Interessierte kostenfrei.

Bestellungen an info(at)thema-jugend.de

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