Elternwissen Cybermobbing

Nr. 19 (2. überarb. Auflage 2020)
Informationen für Eltern und Bezugspersonen zu virtueller bzw. mobiler Form von Mobbing

Kinder und Jugendliche sind beinahe täglich online. Sie nutzen im Internet – über PC, Tablet oder Smartphone –, Instant Messaging-Dienste, Videoportale und insbesondere Soziale Medien für die Kommunikation mit Gleichaltrigen und zur Selbstdarstellung. Die digitale Welt bietet Heranwachsenden eine wichtige Plattform zur Vernetzung, zur Ausgestaltung kreativer Ideen und zur Identitätsentwicklung. Dass online hinterlegte Daten wie Fotos, Videos und persönliche Informationen nicht vor Missbrauch durch andere geschützt sind, ist jungen Menschen dabei oft nicht bewusst.
Cybermobbing als absichtliche und wiederholte Beleidigung, Herabwürdigung, Ausgrenzung oder Diffamierung mit Hilfe moderner Kommunikationsmittel kann von medienkompetenten Attackierenden weitgehend anonym durchgeführt werden. Die Reichweite der Angriffe ist viel größer als bei Mobbing im realen Raum: Durch immer neue Technologien entwickeln sich die Möglichkeiten für Cybermobbing schnell weiter, die Gruppe von Zuschauern ist unüberschaubar groß. Eine Bloßstellung in der medialen Öffentlichkeit ist für Betroffene quälend und verletzend.            

Die aktualisierte Broschüre informiert Eltern und Bezugspersonen über das Phänomen Cybermobbing, erklärt die Mechanismen von Gewalt im digitalen Raum und bietet Möglichkeiten, wie Kinder und Jugendliche sich möglichst geschützt im Internet bewegen können, wie sie Risiken digitaler Mediennutzung einzu-schätzen lernen und deren Chancen positiv wahrnehmen können. Sie zeigt Handlungsmöglichkeiten für Eltern auf, deren Kinder bereits Erfahrungen mit Cybermobbingattacken gemacht haben, und verweist auf weitergehende Informationen und Hilfsangebote.

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