WISSEN TO GO!

Essstörungen bei Kindern und Jugendlichen

Im Zeltlager vermeidet ein Kind das Essen. Eine Teilnehmerin erbricht mehrfach bei einer Ferienfreizeit. Bei einem jugendlichen Gruppenmitglied werden Fressanfälle beobachtet. Solche Fälle können einen ernsten Hintergrund haben: Essstörungen zählen im Kindes- und Jugendalter zu den häufigsten chronischen Gesundheitsproblemen. Sie können individuelle Lösungsversuche für tiefer liegende Probleme sein. Am bekanntesten sind die Magersucht, die Ess-/ Brechsucht, die Binge Eating Disorder (Episoden von Fressanfällen) und die Adipositas.
Wenn Essen krank macht, geraten Gruppenleiter/-innen im Umgang mit betroffenen Kindern und Jugendlichen an ihre Grenzen. Auf keinen Fall können sie selbst eine Essstörung diagnostizieren oder gar therapeutisch tätig werden! Aber: Es gibt Möglichkeiten, wie Gruppenleiter/-innen bei Verdachtsmomenten und in Krisenfällen verantwortlich, angemessen und unterstützend tätig sein können.

Basiswissen, wichtige Kontaktadressen und vor allem konkrete Tipps für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen kurz zusammengefasst, in einem übersichtlichen Ampelsystem zum Thema bietet dieser gefaltete Din-A4-Flyer Leiter/-innen von Kinder- und Jugendgruppen bei Gruppenfahrten, Präventionsveranstaltungen oder anderen Fortbildungen. So können haupt- und ehrenamtliche Fachkräfte sich im Bedarfsfall schnell informieren, wie etwa ein bestimmtes Verhalten einzuschätzen ist und welche Handlungsschritte ratsam wären.

Münster 2017

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