Vorsitzende

Prof.'in Dr. Marianne Genenger-Stricker

Marianne Genenger-Stricker ist die Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft, der sie als Persönliches Mitglied angehört. Beruflich ist sie an der Katholischen Hochschule NRW, Aachen tätig und lehrt dort Theorien und Konzepte Sozialer Arbeit. Ihre Schwerpunkte liegen in den Bereichen Migration, Gender, soziale Ungleichheit sowie zivilgesellschaftliche Prozesse. Sie bringt Erfahrungen aus der kirchlichen Jugendverbandsarbeit, der Räte- und Initiativbewegung mit.
Sie ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und lebt in Aachen.

"Wir brauchen gerechte Bedingungen, die allen jungen Menschen in ihren je individuellen Lebenswelten Unterstützung bei ihrer Entwicklung garantieren, Beteiligung fördern sowie Verwirklichungs- und Teilhabechancen eröffnen und erweitern."

Stellv. Vorsitzender

Markus Lahrmann

Markus Lahrmann, stellvertretender Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft, Journalist und PR-Dozent, ist Chefredakteur der Zeitschrift „Caritas in NRW“. Davor war er Pressesprecher beim BDKJ-Bundesvorstand. Der Landesarbeitsgemeinschaft gehört er als Persönliches Mitglied an. Er lebt mit Frau und drei Kindern in Brühl.

„Kinder- und Jugendschutz hat eine politische, eine pädagogische und eine bürgerschaftliche Dimension. Die gilt es zu kommunizieren.“

Vorstandsmitglieder

Benedikt van Acken

Benedikt van Acken ist Regionalsekretär in der "Heimvolkshochschule der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung im Erzbistum Paderborn e. V." und dort zuständig für Fort- und Weiterbildungsangebote, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Qualitätsmanagement. Im Vorstand vertritt er die katholischen Erwachsenenverbände in Nordrhein-Westfalen.

"Kinder- und Jugendschutz bedeutet für mich, (Bildungs-)Politik und Gesellschaft dafür zu sensibilisieren, dass Heranwachsende viel besser vorbereitet werden auf den Übergang in die Berufs- und Arbeitswelt, wo sie plötzlich neuen Herausforderungen begegnen, die sie häufig überfordern."

Katja Birkner

Katja Birkner ist seit November 2021 Leiterin der Stabsstelle Prävention im Erzbistum Köln. Sie ist katholische Dipl.-Religionspädagogin und Dipl.-Pädagogin und als Schulungsreferentin für Prävention ausgebildet. Mit ihrer Familie lebt sie in Bonn. Im Vorstand der Katholischen Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW e.V. ist sie eine der beiden Vertretenden der (Erz-)Bistümer in NRW.

Eine zentrale Aussage für Katja Birkners Engagement im Kinder- und Jugendschutz lautet: „Kinder- und Jugendschutz in der Kirche braucht ein breites Forum, das in Weiterbildung, Austausch und durch Vernetzung die Fragen des Schutzes und der Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen ins Zentrum des (jugend-)pastoralen und kirchlichen Handelns rückt.“

 

Martin Heiming

Martin Heiming ist Schulleiter des Anna-Zillken-Berufskollegs in Dortmund und unterrichtet hier die Fächer Katholische Religionslehre und Sozialpädagogik. Er ist Persönliches Mitglied der Landesarbeitsgemeinschaft, hat drei Kinder und lebt mit seiner Familie in Essen.

"Im Kinder- und Jugendschutz bemühen wir uns darum, das, was zum Zusammenleben von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen unabdingbar ist, zur Selbstverständlichkeit werden zu lassen: Unbedingte Wertschätzung des anderen und Respekt vor seiner Person. Ohne diese Erfahrungen kann Leben nicht gelingen."

Max Holzer

Max Holzer ist Landesvorsitzender des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend in NRW und vertritt im Vorstand damit die katholischen Jugendverbände in Nordrhein-Westfalen. Er ist katholischer Theologe und Freiwilligenmanager.

„Kinder und Jugendliche sind vollwertige Subjekte und nicht lediglich unfertige Erwachsene. Gute Rahmenbedingungen für ihre jeweilige Lebensphase zu schaffen, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Diese dürfen aber nicht an ihnen vorbei, sondern müssen mit ihnen zusammen gestaltet werden.“

Ines Lammert

Ines Lammert ist Leiterin der Abteilung Kinder-, Jugend-, Familien- und Behindertenhilfe des Caritasverbands für das Erzbistum Paderborn e.V. und wurde von den Diözesan-Caritasdirektoren in NRW in den Vorstand entsandt. Die Diplom-Sozialpädagogin/-arbeiterin und Fachwirtin im Sozial- und Gesundheitswesen (IHK) lebt mit ihrer Familie in Paderborn und bringt eine langjährige Berufserfahrung in der Eingliederungshilfe mit.

„Voraussetzung für einen gelingenden Kinder- und Jugendschutz ist, Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderungen wirklich wahrzunehmen und sie als Persönlichkeiten mit Vorlieben, Abneigungen, Werten und eigenen Einstellungen zu achten. Fast alle Entscheidungen, die wir als Gesellschaft treffen, betreffen auch Kinder und Jugendliche. Die Kinderrechte müssen für uns immer eine wichtige Grundlage sein, an der wir unser Handeln und unsere Entscheidungen ausrichten.“

 

Claudia Middendorf

Claudia Middendorf ist Diplom-Sozialpädagogin und seit dem 1. Oktober 2017 Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten. Zuvor gehörte sie von 2009 bis 2010 und 2012 bis 2017 dem Landtag Nordrhein-Westfalen an und lebt in Dortmund. Der Landesarbeitsgemeinschaft gehört sie als Persönliches Mitglied an.

„Privat und in meiner Funktion als Landesbehinderten- und –patientenbeauftragte liegt mir der Kinder- und Jugendschutz besonders am Herzen. Kinder sind unsere Zukunft und es gilt sie auf ihrem Weg in das Erwachsenenleben zu schützen, zu stärken und zu unterstützen.“

Sarah Primus

Sarah Primus ist Sozialarbeiterin, Politikwissenschaftlerin, ehemals Landesvorsitzende des BDKJ NRW und heute Geschäftsführerin des Mietervereins Köln e.V.
Ehrenamtlich ist sie aktiv in der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) Diözesanverband Köln, in der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) sowie im Fachausschuss Jugend, Bildung, Jugendpolitik.

"Während meiner Arbeit in den Jugendverbänden und darüber hinaus war ich davon überzeugt, dass es unabdingbar ist, sich für Rahmenbedingungen einzusetzen, die Kinder und Jugendliche darin unterstützen und ihnen Möglichkeiten bieten, selbstbestimmt aufzuwachsen. Das ist mir auch heute wichtig. Die Entwicklungen der letzten Jahre zeigen, dass es starke Stimmen für Kinder und Jugendliche innerhalb und
außerhalb der Kirche braucht."

Michael Sandkamp

Michael Sandkamp ist in der Abteilung Schulpastoral im Bischöflichen Generalvikariat Münster für das Referat "Eltern und Schule" zuständig. Dort arbeitet er mit Eltern und Lehrern an der Entwicklung von Schulen. Im Vorstand vertritt er gemeinsam mit Katja Birkner die NRW-(Erz-) Bistümer. Er hat zwei erwachsene Kinder und lebt in Münster.

"Kinder- und Jugendschutz ist aus kirchlicher Sicht eine Form der Solidarität mit den Benachteiligten der Gesellschaft. Und: eine solche Solidarität stellt keine Bedingungen."